Hohe Ehrung für Diana Sonntag

Im Restaurant „Rosenflair“ fand am 12. Oktober 2018 die Festveranstaltung zum 73. Geburtstag der Volkssolidarität Region Forst statt. Zu den Ehrengästen gehörte neben dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, u.a. der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger und die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek.

Ines Rauer, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Spree-Neiße e.V., würdigte in ihrer kurzen Begrüßungsrede das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Volkssolidarität. Von den 360 Mitgliedern der Forster Ortsgruppen sind 42 Männer und Frauen im Ehrenamt bei der Sozialberatung oder der Nachbarschaftshilfe tätig. Meist hilft bei Problemen oft auch nur ein offenes Ohr. „Wir haben leider viel zu wenig fachlich geschultes Personal, deshalb appelliere an die anwesenden Politiker, sich für eine Verbesserung der Situation stark zu machen!“, sagte Ines Rauer.

Dr. Dietmar Woidke würdigte in seinem Grußwort die Arbeit der Volkssolidarität und deren Mitglieder: „Sie leisten eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft. Der Grundgedanke der Volkssolidarität, einander zu helfen und beizustehen, ist heutzutage wichtiger als jemals zuvor!“.

Nach Kaffee und Kuchen und musikalischer Umrahmung durch Sängerin Doris Andreas wurden verdienstvolle Mitglieder ausgezeichnet. Den „Ehrenpreis der Volkssolidarität“ überreichte Dr. Dietmar Woidke in Vertretung des Bundespräsidenten der Volkssolidarität an Diana Sonntag vom Pavillon „Genuß und Kunst“ in Forst (Lausitz).

Dr. Dietmar Woidke, Diana Sonntag, Ines Rauer

In der Begründung zur Ehrung wird die Unterstützung der Verbandsarbeit durch die Inhaberin des Pavillons und deren Mitarbeitern gewürdigt. Seit 2015 ist der Pavillon „Genuß und Kunst“ monatlicher Treffpunkt der Ortsgruppen. Neben der Geselligkeit wird den Teilnehmern ein gefühltes Zuhause vermittelt. Diana Sonntag, selbst Mitglied der Volkssolidarität, bietet in ihrem Haus ein breit gefächertes Veranstaltungsspektrum mit Lesungen, Konzerten und der Präsentation hochrangiger Künstler und sorgt dafür, „dass Kunst und Geselligkeit eine nicht zu unterschätzende Rolle im Leben unserer Mitglieder spielt“.

Diana Sonntag bedankte sich mit rührenden Worten für die hohe Auszeichnung. „Ich wundere mich nur, dass ich für etwas ausgezeichnet werde, was ich für etwas völlig Selbstverständliches halte. Man hat mir früh beigebracht, Respekt vor dem Alter zu zeigen.“ Gern wolle sie mithelfen, diesen Respekt auch anderen Menschen aus ihrer Generation zu vermitteln. Es freue sie auch, diese Ehrung nicht wie ursprünglich beabsichtigt in Berlin, sondern in einem dem Anlass angemessenen Rahmen in Anwesenheit vertrauter Menschen erhalten zu haben. „Hier kenne ich die Leute und sie kennen mich. Ich fühle mich in vertrauter Umgebung einfach wohler.“