Mit Vollgas übers Wasser

Marie Luies Schilling hat Rennfahrerblut in ihren Adern

Beim 24. Internationalen ADAC Motorbootrennen in Berlin-Grünau (26./27. August 2017) gingen auch vier Renn-Amazonen an den Start. Das ist soweit nichts Ungewöhnliches, steigen doch immer wieder mal junge Mädchen in ein Rennboot, um sich mit ihren männlichen Konkurrenten zu messen. So starteten in Berlin-Grünau zwei Mädels im ADAC Motorboot Cup, einer Nachwuchsklasse. Die Lettin Ieva Millere kämpfte sogar in der Formula R 1000 bis zum Schluß um den Europameistertitel und wurde schließlich Dritte.

Interessant ist jedoch die vierte Starterin, die gleichzeitig in Berlin-Grünau ihr Renndebüt erlebte: Marie Luies Schilling aus Vechelde (Niedersachsen) pilotierte im Rahmenprogramm ein historisches Rennboot der Klasse R 1000 um den Kurs auf dem Langen See. „Ich bin das erste Mal bei so einer Veranstaltung dabei, habe bisher immer nur getestet.“, verrät die (noch) 16jährige Schülerin.

Rennsport-Luft hat Marie Luies schon immer geschnuppert. Schon als Vierjährige begleitete sie ihren Vater, der Mechaniker im Team von Andreas Schulze (Formula R 1000) ist, zu den Rennen. 2010 wurde sie selbst aktiv und stieg in den Kartsport ein. Doch die Liebe zum Motorbootrennsport war stärker. Kein Wunder, wenn man ständig von Rennsport-Legenden umgeben ist. Andreas Schulze wurde 1997 Europameister in der Klasse HR-1000. Sein Bruder Frank wurde 1999 Weltmeister in der „Königsklasse“ O-500. Beider Vater Manfred Schulze, inzwischen 74 Jahre alt, war mehrfacher DDR-Meister.

Marie Luies Schilling hat ihren (Boots-)Platz bei den Schulzes, die alle aus der Motorbootrennsport-Hochburg Dessau stammen, gefunden. Sogar in der offiziellen Startliste wird sie als Dessauerin geführt.

Geplant war für Marie Luies eigentlich der „normale“ Weg. „Es stimmt, normalerweise steigt man im ADAC Motorboot Cup in den Rennsport ein. Bei mir hat das aber nicht geklappt.“, erzählt Marie Luies. So richtig traurig ist sie darüber nicht. Wenn alles nach Plan läuft, bekommt sie 2018 ein eigenes Cockpit in der Klasse R 1000. „Die Geschwindigkeit in einem R 1000-Boot ist einfach viel höher“, schwärmt Marie Luies. Wer dabei in ihre Augen sieht, erkennt ein Leuchten, so sehr fasziniert sie der Geschwindigkeitsrausch. Und wohin soll es in der Zukunft gehen? „Natürlich will jeder mal ein Formel-1 Boot steuern, aber ich denke, die Klasse R 1000 ist das Machbare“, gibt sich Marie Luies realistisch.

Ihre Schulfreundinnen finden Marie Luies‘ Hobby cool. Manchmal dürfen sie dabei sein, wenn Marie Luies in „ihr“ Boot steigt und ein paar Testrunden dreht. Trainiert wird meist am Wochenende, so läßt sich auch das Hobby gut mit dem Schulunterricht vereinbaren.

Jenes historisches Rennboot, mit dem Marie Luies in Berlin-Grünau unterwegs war, gehört Manfred Schulze. „Das Boot hat 112 PS. Hier in Grünau war ich mit etwa 150 km/h auf dem Wasser unterwegs!“
Wer solche Flitzer auf dem Wasser hält, muß gut trainiert sein. Vor allem die Nackenmuskeln werden in den Kurven stark beansprucht. Auch Kraft in den Armen sollte man haben. Das ist besonders wichtig, wenn der Motor plötzlich seinen Geist aufgibt und man möglichst schnell an Land paddeln muß, um aus der Fahrrinne zu gelangen. Marie Luies ereilte dieses Schicksal im zweiten Lauf. „Das Ruderblatt hatte sich verdreht, ich konnte plötzlich nicht mehr lenken.“, schildert sie das Malheur. Statt mit Motorenkraft ging es mit Muskelkraft zurück ans Ufer. Dank ihres Teams konnte der Schaden bis zum dritten Lauf wieder behoben werden.

An Vorbildern mangelt es Marie Luies nicht: „Manfred Schulze ist ein Vorbild, auch weil er noch immer bei den Classic Booten aktiv mitfährt. Dann René Behnke (mehrfacher Weltmeister im Motorbootrennsport) und natürlich Ieva Millere.“ Der Zufall wollte es, dass im Fahrerlager gegenüber der Schulze-Boxen das Team von Millere seine Zelte aufgeschlagen hat.

In diesem Jahr noch Nachbarn im Fahrerlager – im nächsten Jahr vielleicht schon Konkurrentinnen auf dem Wasser. Von der männlichen Konkurrenz gibt es schon mal Komplimente: „Du bist gut gefahren!“, gratuliert Richard Güll, mit 16 Jahren wie Marie Luies ebenfalls ein Jungspund inmitten der erfahrenen „Alten Hasen“.

Marie Luies hat viel Mut und noch mehr Rennfahrerblut in sich. Ihre Taufe hat sie in Berlin-Grünau nicht nur als Fahrerin bestanden – ihr allererstes Rennwochenende als aktive Pilotin endete nämlich damit, dass sie von ihrem Team ins Wasser geschubst wurde….

Geschwister Hofmann im „Hautkontakt“ mit ihrem Publikum

Im Rahmen ihrer Promotiontour für ihr neues Album „Hautkontakt“ traten Anita und Alexandra, besser bekannt als Geschwister Hofmann, im Kaufland Hoyerswerda auf und sorgten – wie der Name ihres Albums verspricht – auch tatsächlich für Hautkontakt mit den Zuschauern ihrer Mini-Konzerts.

Im Anschluß nahmen sich die sympathischen Schwestern Zeit für ein Schwätzchen mit ihren Fans, gaben Autogramme und standen für gemeinsame Fotos zur Verfügung. 

Das aktuelle Album „Hautkontakt“ mit dem Hit „Keine Liebeslieder!“ ist ab sofort im Handel erhältlich.

Kleine Schwester der East-Side-Gallery entstand in Forst

Zu einer großen Freiluft-Galerie wurde am vergangenen Wochenende das Areal rund um das Park 7. Zum vierten Mal fand das „Paint the Park Jam“ statt, ein Treffen von Graffiti-Sprayern aus ganz Deutschland. Es ging dabei nicht darum, wer das schönste Bild sprühe, sondern um das Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen, wie Organisator Sebastian Reichert verrät. „Wir machen auch keine Vorgaben, was gesprüht werden soll, jeder Künstler hat hier seine kreative Freiheit“.

Über eine eigens für dieses Festival eingerichtete Facebookseite konnten sich die Graffitikünstler anmelden. Etwa 50 Sprayer machten sich auf den Weg nach Forst, darunter aus Berlin, Cottbus, Dresden, Leipzig oder Bielefeld und Münster. Alle fanden hier ideale Voraussetzungen. Auf mehreren Wandflächen im Innenhof des Park 7 sowie entlang der Parkstraße durfte gesprüht, gekleckst oder gespritzt werden. Für Sebastian Reichert steckt dahinter ein Konzept: „Wir machen gleichzeitig auch ein wenig Prävention und geben den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Graffiti auf legale Flächen zu zeichnen!“
Behördliche Auflagen gebe es keine, erklärt Sebastian Reichert dankbar. Die fertigen Kunstwerke würden eine Zeit lang für alle Passanten zu sehen sein und mit ihren vielen bunten Farben zusätzlich das Stadtbild bereichern, was auch so von den Gebäudeeigentümern gewünscht sei. Zudem gebe es von den Stadtwerken Forst als Sponsor sowie der Stadt Forst eine finanzielle Unterstützung für die Organisatoren, um damit Farbdosen, Wandfarbe oder Getränke zur Verfügung stellen zu können.

Für viele Teilnehmer steht die Abstraktion im Vordergrund, man möchte künstlerische Regeln brechen. Eine typische Regel beschreibt einen Schriftzug mit einem sauberen Hintergrund. In Forst sind allerdings auch Bilder zu entdecken, die sich erst auf dem zweiten oder dritten Blick dem Betrachter erschließen. Was zunächst wie ein wirres Drauf-Los-Sprühen aussieht, entpuppt sich so nach und nach als „Grundgerüst“ für das spätere Endprodukt. Die meisten Sprayer rechnen mit mehreren Stunden, ehe ihr Bild fertig gesprüht ist. Es ist zudem kein ganz billiges Hobby – viel Geld geht für die Sprühdosen drauf. Auf etwa 400 Euro beziffern einige der Teilnehmer ihre Kosten für ein Bild.

Johannes, Dirk und Andrè alias „ARDH-Heads“ kommen aus Cottbus und sind mittlerweile Auftragsmaler, das heißt, sie haben die Graffiti-Malerei zum Beruf gemacht. Warum sie nach Forst gekommen sind? „Die Cottbuser Graffiti-Szene ist mittlerweile eingeschlafen, dadurch sind solche Veranstaltungen wie hier in Forst interessant geworden, weil man sich mit anderen Künstlern austauschen kann.“, verrät Dirk. Wie alle anderen Teilnehmer auch kämpft er mit den Vorurteilen in der Bevölkerung: „Wenn ich eine öffentliche Wandfläche mit einem Roller oder der Malerbürste bearbeite, ist das für die meisten Menschen in Ordnung. Aber wehe, ich habe nur eine Sprühdose in der Hand, dann wird man gleich misstrauisch beäugt“. Mehr Respekt und Toleranz wünschen sich die Sprayer: „Schön wären mehr regionale Unterstützer, die uns legale Flächen für unsere Leidenschaft zur Verfügung stellen oder uns hin und wieder mit Farbutensilien ausstatten würden!“, so Dirk. Namhafte und weltweit tätige Auftragsmaler würden inzwischen von den großen Marken der Farbindustrie gesponsert.

Apropos Legalität: alle der hier teilnehmenden Künstler lehnen mittlerweile die illegalen Schmierereien auf Häuserwänden ab. „Man sollte aber nicht so naiv sein zu glauben, dass wir alle sofort auf legalen Flächen gesprüht haben. Fast jeder von uns hat irgendwann mal mit einer illegal besprühten Hauswand angefangen.“, verrät ein Teilnehmer. Das liegt aber auch an viel zu wenig legalen Flächen, auf denen sich die Kinder und Jugendlichen ausprobieren können. Das Einstiegsalter in die Szene beginnt bei etwa 14 Jahren. Auch deshalb seien solche Veranstaltungen wie das „Paint the Park Jam“ sehr willkommen, weil man hier unter Gleichgesinnten seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas Verbotenes zu tun.

Stephanie Laebe ist das einzige Mädchen unter den vielen Sprayern und noch dazu die Jüngste von allen. Die Fünfzehnjährige stammt aus Österreich und macht derzeit in Forst Urlaub bei ihrer Oma. „Ich habe in der Zeitung die Vorankündigung gelesen und bin ganz spontan hierher gekommen.“ Als Künstlerin bezeichnet sich Stephanie nicht, sie versuche sich stattdessen erst mal mit Graffiti-Malerei. Während ihre männlichen Kollegen die Bilder aus dem Gedächtnis malen oder als Vorlage im Handy eingespeichert haben, hat sich Stephanie noch ganz klassisch vorbereitet. Sie kramt aus ihrer Hosentasche einen kleinen Zettel, auf dem das Motiv, das hinter ihr im Großformat an der Wand prangt, schön vorgezeichnet ist. Das Bild mit dem „Fast and Furious“-Schriftzug nach dem gleichnamigen Kinofilm hat sie in knapp 30 Minuten fertiggestellt. Jetzt schaut sie den anderen Sprayern über die Schulter und beobachtet das emsige Treiben auf dem Park 7-Gelände. „Vielleicht komme ich ja im nächsten Jahr wieder und male dann ein neues Bild“, blickt Stephanie schon mal ein wenig in die Zukunft.

Wiederkommen werden sicherlich auch die anderen Teilnehmer, so wie Marcus aus Bielefeld, der schon im vorigen Jahr dabei war und mit Sebastian Reichert befreundet ist. In diesem Jahr hat sich Marcus ein ganz besonderes Motiv ausgesucht: „Vor einigen Jahren haben polnische Sprayer einen Stier auf diese Wand gemalt. Was liegt also näher, als an gleicher Stelle einen neuen Stier entstehen zu lassen?“

Egal ob Stier, Schriftzug oder die Skyline einer Stadt – der Kreativität sind zumindest hier rings um das Park 7 keine Grenzen gesetzt, wie sich ab sofort Jeder selber überzeugen kann. Bis in die Abendstunden des Sonnabends waren die meisten Sprayer beschäftigt, um den Konturen ihrer Kunstwerke farbliche Inhalte zu geben. Selbst am Sonntagmorgen wurde noch fleißig gearbeitet.

Für Sebastian Reichert hat sich der ganze Aufwand gelohnt, die Nachfrage nach Flächen zum Besprühen war groß. Schon jetzt gibt es Überlegungen für eine Neuauflage im nächsten Jahr. Dann werden die meisten der jetzigen Kunstwerke zunächst mit Wandfarbe überstrichen, damit darauf neue Graffiti-Bilder entstehen können.

Urhebervermerk: alle hier abgebildeten Motive unterliegen den Urheberrechten der jeweiligen Künstler

Abbildung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Künstler

Wehrführer der Forster Feuerwehr verabschiedet

Mit Sirenengeheul und einer großen Gästeschar wurde der bisherige Stadtwehrführer Bernd Frommelt am Sonnabend im Gerätehaus Mitte aus dem aktiven Dienst verabschiedet und in die Alters- und Ehrenabteilung der Forster Freiwilligen Feuerwehr versetzt.

Abordnungen von Feuerwehren aus den umliegenden Städten und Gemeinden, der Berufsfeuerwehr Cottbus, der LEAG-Werksfeuerwehr, dem THW Ortsverband Forst sowie der Partnerwehren aus Stadt Wehlen (Sachsen) und Oberursel (Hessel) waren gekommen, um sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit zu bedanken. Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft reihten sich in die Schlange der Gratulanten ein.

In seiner kurzen und emotionalen Abschiedsrede mit einigen unterhaltsamen Anekdoten aus seiner Dienstzeit als Wehrführer erinnerte sich Bernd Frommelt noch einmal an die besonderen und neuen Herausforderungen, die mit der politischen Wende in der DDR und der darauf folgenden deutschen Wiedervereinigung auf ihn und die Forster Feuerwehr warteten. Als „meine Feuerwehr“ bezeichnet Bernd Frommelt stolz seine zweite große Liebe, der er nun schon über 50 Jahre die Treue hält, und bedankte sich bei den vielen Mitstreitern und Kameraden. „Die Zusammenarbeit unserer Freiwilligen Feuerwehren mit der Cottbuser Berufsfeuerwehr sowie der LEAG-Werksfeuerwehr ist beispielgebend für Brandenburg!“, resümierte Frommelt. Gleichzeitig nutzte er diesen Anlaß, um sich für Fehler aus der Vergangenheit bei den Kameraden der Forster Wehr zu entschuldigen: „Hätte ich damals vorausgeahnt, welche Konsequenzen mein Handeln für den Einzelnen hat, hätte ich ganz bestimmt anders gehandelt!“. Eine große Geste, die von den anwesenden Kameraden und Gästen mit viel Applaus honoriert wurde.

„Ein besonderer Dank geht an die Stadt Forst, die immer ein Interesse an ihrer Freiwilligen Feuerwehr gezeigt hat“, so Frommelt. Jens Handreck, stellvertretender Bürgermeister, gibt diesen Dank zurück: „Bernd war und ist immer mit Feuereifer dabei gewesen!“. Als Dankeschön seitens der Stadt überreichte er Bernd Frommelt einen Laptop „als Starthilfe, mit der Du Deine neue Aufgabe, die Aufarbeitung der Geschichte der Ortswehren, in Angriff nehmen kannst.“

Als letzte Amtshandlung und symbolischen Staffelstab übergab Bernd Frommelt im Anschluß an die Grußworte eine goldene Löschspritze an seinen Nachfolger Andreas Britze.

Lausitzer Sommerfest auf Gut Neu-Sacro lockt Besucher aus Nah und Fern

Einen bunten Farbklecks im Veranstaltungskalender der Region hat das Gut Neu-Sacro am vergangenen Wochenende gesetzt. Zum 4. Lausitzer Sommerfest kamen zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Die Fahrzeuge auf den Parkplätzen rings um das Gut mit Rostocker, Berliner oder Dresdner Autokennzeichen ließen vermuten, dass nicht nur die Einheimischen, sondern auch viele Urlauber und auswärtige Besucher die Gelegenheit für einen Abstecher auf das gepflegte Gelände vor den Toren der Stadt Forst nutzten.

Bernd Starick, Vorstand der Bauern AG Neißetal, die das Gut Neu Sacro bewirtschaftet, und sein Team haben sich viel einfallen lassen, um den großen und kleinen Gästen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Unterstützung fanden die Organisatoren beim „pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.“.

Auf einer kleinen Händlermeile boten regionale Erzeuger ihre Produkte zum Verkosten und Ausprobieren an. Neben Honigprodukten, süßen Marmeladen oder Bio-Kosmetik konnten sich die Besucher auch zum Urlaub auf dem Lande informieren. Die Kerkwitzer „Bubbatzfreunde“ zeigten im Innenhof des Gutes alte Traktoren und Landtechnik.

Die Wiese gegenüber des Gutes wurde zum Start- und Landeplatz für Hubschrauber-Rundflüge über Forst. Bernd Starick übernahm persönlich den Posten des Bodenpersonals und geleitete die vielen Interessenten zum Hubschrauber der AEROHELI Neuhausen und half beim Aus- und Einsteigen.
Wer es lieber ruhiger angehen lassen wollte, ließ sich im Kremser durch die Gegend kutschieren.
Ganz Mutige wagten einen Ritt auf der „Ackerbanane“. Auf einer Plane sitzend ließen sie sich von einem Traktor in wilden Drifts übers Feld ziehen und wirbelten dabei mächtig viel Staub auf.

Besonders für die Jüngsten wurde aus diesem Sommerfest ein Erlebnisfest. Auf der kleinen Bühne neben dem Eingang zum Hofladen trat Clown Retzi mit seinem Drachen Dragi auf und zauberte und sang gemeinsam mit den kleinsten Besuchern. Vor seinem Kinderprogramm stimmte Retzi die Erwachsenen mit alten Volksweisen und internationalen Oldies ein. Bei Titeln wie „Hab‘ mein Wagen vollgeladen“, „Kleine weiße Friedenstaube“ oder „Über sieben Brücken mußt Du gehen“ war von den Gästen auf den schattigen Sitzplätzen im Biergarten ein leises Mitsummen oder -singen zu hören.

Etwas mehr Geschick war bei Petra Adomeit-Hampel, besser bekannt als „Spieletante“, gefragt. Die Kinder waren aufgerufen, aus alten Kartons, Papphülsen, etwas Klebeband und Salateimerdeckeln Traktoren zu basteln. Die schönsten Exemplare wurden dann von spontan einberufenen Publikums-Jurys prämiert. Lana (8 Jahre) und Lars (12 Jahre) gehörten zu den Gewinnern. Ihre Bastelarbeit überzeugte nach Ansicht der Jury vor allem durch Detailtreue. So gab es in ihrem Trecker sogar eine eingeklebte Sitzbank und ein Lenkrad. „Es hat uns großen Spaß gemacht, das Fest ist toll“, freut sich Lars, der mit seiner Schwester aus Lohmar in Nordrhein-Westfalen stammt. Beide machen zusammen mit ihrer Mama eine Woche Ferien in Briesnig bei Oma und Opa.

Auch Ingrid Ebert aus Forst zollt den Veranstaltern im Gespräch mit Sylvia Müller, Objektmanagerin des Gutes, ein großes Lob: „Die Idee mit dem Trecker-Basteln ist mal was Anderes als das übliche Basteln, das man sonst bei ähnlichen Veranstaltungen findet.“ Sie habe überlegt, ob sie ihre Drehorgel mitbringen solle, ging dann aber davon aus, dass es sicherlich schon genug Unterhaltung gäbe, womit Ingrid Ebert ja angesichts der vielen Programmpunkte nicht ganz Falsch lag.

Auf der Bühne haben inzwischen die Akteure gewechselt. Während sich Clown Retzi mit Dragi unters Publikum mischt und die Stände der Händlermeile besucht, gibt es von den Musikern der Band „Viererlei“ aus Berlin Live-Musik mit Oldies der 60er bis 90er Jahre zu hören.

Sylvia Müller zeigt sich äußerst zufrieden mit der Resonanz speziell am Samstag: „Sicherlich hätten es noch ein paar Gäste mehr sein können, aber angesichts der Wettervorhersage mit angekündigten Unwettern wird der eine oder andere zu Hause geblieben sein. Trotzdem freuen wir uns, dass unsere Angebote von den Besuchern so gut angenommen werden.“

Die nächsten Höhepunkte auf Gut Neu-Sacro sind am 5. August ein großer Trödelmarkt sowie am 27. August der 3. Guts Cup mit Spaß und Gaudi für Wettkämpfer und Zuschauer.

Die „Mainzelmänner“ senden live aus dem Forster Rosengarten

Zum Abschluss seiner 25jährigen Jubiläumswoche machte das ZDF-Morgenmagazin mit seiner „Wettertour“ am Freitag Station im Ostdeutschen Rosengarten und sendete halbstündlich live aus dem Forster Kleinod.

Annette Schild vom Stadtmarketing Forst, selbst begeisterte „Moma“-Zuschauerin, regte durch eine Zuschrift an die Redaktion den Besuch der „Mainzelmänner“ an. Noch in der Morgendämmerung ging Wettermoderator Benjamin Stöwe bereits auf Sendung und zeigte einige der schönsten Fleckchen im Rosenpark. Mit der Rosenkönigin Jessica I. flanierte er an den Wasserspielen und durch den Sichtungsgarten, entlockte Maja Avermann, Teamleiterin des Rosengartens, ein paar Infos zu den Rosen im Park. Von Annette Schild ließ er sich ihre Lieblingsrose zeigen und begrüßte ein paar Frühaufsteher am „Wetterfrosch“-Brunnen, wie er den Brunnen scherzhaft umbenannte. Extra für diese Sendung öffnete der Rosengarten eine Stunde eher für die Besucher.

Benjamin Stöwe kannte den Ostdeutschen Rosengarten bisher noch nicht, zeigte sich aber begeistert: „Es ist faszinierend, wie hier die Rose präsentiert wird – besonders durch die Anlage und auch durch die Wegeführung entstehen immer neue Sichtachsen.“

Als kleine Erinnerung an den Besuch erhielt der gut aufgelegte Moderator einen Rosenstock der Gartenbau und Baumschule Engwicht überreicht. Den Abschluss der Dreharbeiten bildete ein gemeinsames Gruppenfoto für die große „Moma“-Wetterkarte.

Annette Schild und Rosenkönigin Jessica I. vor dem Moma-Mobil

Zu sehen sind die Einspieler in der ZDF-Mediathek.

Die goldene Gans oder was wirklich kleben bleibt

Der Schusterjunge Klaus (Felix Lydike), der von seinen Brüder Kunz Johannes Krobbach) und Franz (Grian Duesberg) nur „Dummling“ genannt wird, hat einen Traum: seine von ihm hergestellten goldenen Tanzschuhe sollen dem schönsten Mädchen im Lande gefallen, damit er ihr Herz erobern kann. Seine beiden faulen Brüder können darüber nur lachen. Kunz ist eitel und hat die Haare schön, Franz hat meistens nur immer Pech.

Die drei Schusterjungen Kunz, Franz und Klaus (Johannes Krobbach, Grian Duesberg, Felix Lydike)

Nun will es der Zufall, dass der König seinen Hauptmann losschickt, um dem Volke zu verkünden, dass derjenige, der die traurige Prinzessin (Cordula Hanns) zum Lachen bringt, das halbe Königreich und die ganze Prinzessin bekommen soll. Kunz und Franz machen sich umgehend auf den Weg ins Schloss Klaus dagegen soll erst noch Holz besorgen.

Die traurige Prinzessin (Cordula Hanns)

Im Wald trifft Klaus eine alte Frau (Anke Teickner), mit der er – freundlich wie er ist – seine Wegzehrung teilt. Zum Danke für seine Gutmütigkeit soll Klaus belohnt werden. Unter einem mächtigen Baum findet er eine Gans aus Gold. Was Klaus nicht weiß – die Gans hat magische Anziehungskräfte. Das bekommen zunächst die Schwestern Käthe (Julia Vincze) und Trude (Sandra Maria Huimann) zu spüren, die beim Versuch, die Gans zu streicheln, an ihr kleben bleiben. Fortan sind sie gezwungen, dem Klaus mit seiner goldenen Gans hinterher zu trotten.
Auf ihrem Weg ins Schloss begegnen die Drei dem Pfarrer (Thomas Förster), der Klaus den Vorschlag unterbreitet, mit der goldenen Gans die säumige Kirchensteuer der drei Schusterjungen zu bezahlen. Aber auf die „irdische Zwangsabgabe für himmlische Mächte“, wie Klaus es bezeichnet, muss der Pfarrer wohl vorerst verzichten. Denn schließlich erwischt es auch den Pfarrer, dass er an Klaus‘ Begleiterinnen kleben bleibt.

Käthe bleibt an der Gans kleben (Julia Vincze, Felix Lydike)

Als nun dieser bunte Haufen schließlich das Schloss erreicht, kann sich die bis dahin traurige Prinzessin kaum halten vor Lachen. Auch der Schusterjunge Klaus gefällt der Prinzessin. Aber wie es nun mal im Märchen so ist, muss unser Held noch ein paar Aufgaben lösen, ehe es zum Happy-End kommt. Denn der König (Tom Hantschel) denkt gar nicht daran, sein Versprechen zu halten und seine Tochter samt halbes Königreich zu verschenken. Erstmal soll Klaus sieben Fässer Wein leeren und anschließend die schwere Goldkiste des Königs ins Schloss tragen. Bloß gut, dass die alte Frau aus dem Wald noch einmal auftaucht und „Klausi Mausis“ Begleiter von ihrem Fluch erlöst. Dafür hat der habgierige König nun die Gans an der Backe bzw. an der Hand. Widerwillig gibt der König seine Zustimmung und Klaus findet in der Prinzessin doch noch eine Abnehmerin für seine Tanzschuhe.

„Die goldene Gans oder was wirklich kleben bleibt“ ist eine Inszenierung von Peter Kube für die Landesbühnen Sachsen nach dem Märchen der Brüder Grimm. Kube hält sich nicht strikt an Grimms literarische Vorgabe, sondern verknüpft das Märchenhafte mit Abstechern in die Gegenwart. So nehmen manche Dialoge Bezug zur heutigen Realität. Und besagter Wein stammt natürlich aus der Meißner Region, wie Trude besserwisserisch feststellt.
Es sind die kleinen Geschehnisse am Rande der Märchengeschichte, die für Lacher sorgen und damit die Inszenierung zu einem generationsübergreifenden Spaß für die ganze Familie machen. Etwa als Trude völlig genervt beklagt: „Jetzt singt er wieder!“, nachdem Klaus eines seiner Lieder anstimmt (Musik von Jörg Kandl). Der Pfarrer dagegen hat den gleichen Sprachfehler wie der Eugen im Stück „Pension Schöller“ und kann kein „L“ aussprechen, was Ausgangspunkt für köstliche Wortschöpfungen ist. Selbst der Hauptmann (Michael Berndt-Cananà) brilliert in seiner kleinen Rolle in einer Mischung aus Dieter Hallervorden und Louis de Funès.

Am Ende kriegen sie sich doch!

„Das gibt es doch gar! Das ist doch alles nur Theater und gespielt!“, wird so mancher denken. Peter Kube ist darauf vorbereitet und lässt seine Märchenfiguren kurz vor der Pause in der Gegenwart ankommen: plötzlich interagiert das Ensemble mit dem Publikum und verlässt für kurze Zeit den historischen Rahmen. Es wäre unhöflich und würde dem nichteingeweihten Zuschauer den Spaß verderben, an dieser Stelle aufzulösen, warum die Märchenfiguren plötzlich zu Zeitgenossen werden, schließlich entspinnt sich daraus ein Running Gag, der sich durch das restliche Programm zieht.

Der Zuschauer hat mit der „Goldenen Gans“ auf jeden Fall seinen Spaß, der allerdings nach der Vorstellung etwas geschmälert wird. Es ist zwar löblich und in vielen Theatern nicht üblich, dass man den Zuschauern (bei diesem Stück vorwiegend Kindern) die Möglichkeit gibt, sich bei einer anschließenden Autogrammstunde ein signiertes Foto der Darsteller zu holen. Nur muss man sich bei den Landesbühnen Sachsen vorher beim Servicepersonal die Fotos holen (Stückpreis 0,50 Euro!!!) und damit an den Tisch zu den Darstellern gehen, um die Fotos signieren zu lassen. Autogramme sollten – im Gegenzug für die Wertschätzung, die man mit einem Autogrammwunsch zum Ausdruck bringt – kostenlos sein!

Vorbereitungen für 125 Jahre „Schwarze Jule“ laufen an

Nachdem in den vergangenen Jahren die Deutsche Rosenschau oder das 750jährige Stadtjubiläum Akzente im Stadtleben setzen, wartet im nächsten Jahr auf die Forster und ihre Besucher das nächste Jubiläum, das gebührend gefeiert werden soll.

Am 8. Mai 1893 wurde der reguläre Betrieb der Forster Stadteisenbahn, im Volksmund „Schwarze Jule“ genannt, aufgenommen. Bis zu ihrer Stilllegung 1965 prägten die Loks sowie die Waggons, die auf Rollböcken durch die Stadt gezogen wurden, das Bild unserer Stadt. Noch heute sorgen die Schienenreste im Stadtgebiet für fragende Blicke bei auswärtigen Besuchern und Durchreisenden.

Grund genug, den 125. Geburtstag der „Schwarzen Jule“ im nächsten Jahr ehrenvoll zu feiern. Aus diesem Anlass hat sich beim Museumsverein eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Aktivitäten bündeln und die Feierlichkeiten vorbereiten soll. „Unser Ziel ist es zunächst, alles verfügbare Material über die ‚Jule“ zu recherchieren und aufzuarbeiten, um daraus später die Geschichte der ‚Jule“ komplett zu dokumentieren.“, verrät Uwe Zeihser, der die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen hat.
In diversen Archiven wird nach Bild- und Textmaterial über die Forster Stadteisenbahn gesucht, alte Bau- und Streckenpläne sollen die Betriebsführung der Bahn für den interessierten Besucher sichtbar machen. Auch auf Material, dass sich im Besitz von Historikern und Sammlern befindet, soll leihweise zugegriffen werden.

In einer zweiten Etappe der Vorbereitung soll eine Art Zeitstrahl erarbeitet werden, der chronologisch die Entwicklung des Fuhrparks, die Abläufe auf dem Stadtbahnhof sowie die ständige Ausdehnung des Streckennetzes zeigen soll. Fast jede Tuchfabrik im Stadtgebiet war an das Netz der Stadteisenbahn angeschlossen, um mit Kohle beliefert werden zu können oder die fertigen Stoffe ausliefern zu können.

Bereits jetzt gibt es erste Ideen, in welcher Form die vielen Materialien präsentiert werden sollen. „Spannend finden wir die Überlegung, historisches Filmmaterial mit Bildmaterial aus der Gegenwart zu überblenden. So bekommt der Betrachter des Filmes einen faszinierenden Eindruck, wie es wäre, wenn die ‚Jule‘ heute noch durch die Stadt fahren würde!“, schwärmt Uwe Zeihser. Erste Filmsequenzen, wie es aussehen könnte, sorgten bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für Begeisterung und ungläubiges Staunen.
Allerdings sind bis zur endgültigen Fertigstellung des Films noch viele Details zu klären. Neben Klärung der Urheber- und Nutzungsrechte an dem Material ist es auch erforderlich, die ehemaligen Schienenstränge noch einmal komplett abzufahren und den heutigen Zustand zu filmen.

Auch die Forster können sich in die Vorbereitung der Festlichkeiten anlässlich der „125 Jahre Schwarze Jule“ einbringen. „Wir haben schon viel Material gesammelt, allerdings mangelt es an Bewegtbildern, die die ‚Jule‘ in Aktion zeigen. Hier bauen wir auf die Mithilfe der Forster: vielleicht hat ja jemand mit seiner Schmalfilmkamera Bildmaterial von der ‚Jule‘ aufgezeichnet, dass er uns leihweise zur Verfügung stellen könnte?“, wünscht sich Uwe Zeihser. Auch andere Exponate und Fotos, die sich im Privatbesitz befinden, werden noch gesucht. Wer also beim Aufräumen oder auf seinem Dachboden noch altes Material findet, dass mit der „Schwarzen Jule“ zu tun hat, kann sich gerne im Textilmuseum melden und seine Schätze leihweise zur Verfügung stellen.

Die Arbeitsgruppe trifft sich einmal im Monat und plant die jeweils nächsten Schritte. Eine der dringendsten Aufgaben ist u.a. die Sichtung und Vorauswahl des bereits vorhandenen Materials. Ebenfalls geplant sind Zeitzeugeninterviews sowie die Klärung offener Fragen, die beim Studium der Archivmaterialien aufgetreten sind.

Im Mai 2018 ist ein großes Festwochenende geplant, an dem der 125. Geburtstag der „Schwarzen Jule“ mit vielen Überraschungen zünftig gefeiert werden soll. Dann sollen auch der Öffentlichkeit die Dokumentation und – wenn bis dahin alles geklappt hat – der Film zur Geschichte der Forster Stadteisenbahn präsentiert werden.

Mit den richtigen Ergo-Möbeln entspannter arbeiten

Viele Menschen klagen heutzutage über beruflich bedingte Rückenschmerzen. Durch falsche Sitzhaltung, schlecht angepasste Bürostühle oder langes Stehen und der damit oft verbundenen eintönigen Körperhaltung werden Skelett und Muskulatur stark belastet. Besonders häufig treten diese Beschwerden bei Verkäufer/innen, Frisöre, Erzieher/innen oder an Bildschirmarbeitsplätzen auf.

Abhilfe schaffen können spezielle arbeitsplatzgerechte Möbel, die auf die besonderen Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes angepasst sind. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass beim Einsatz von dynamischen Bürodrehstühlen die Rückenmuskulatur gestärkt und zudem Impulse ins Gehirn abgegeben werden, die die Konzentration stärken.

Katrin Habermann hat sich auf den Vertrieb dieser sogenannten Ergo-Möbel spezialisiert. In ihrem Cottbuser Ladengeschäft „ergoretail“ gibt es eine große Auswahl an Bürostühlen, höhenverstellbaren Stehtischen sowie Stehpulten und -hilfen. Auch Zubehör wie ergonomische PC-Mäuse, mausfreie Eingabegeräte, Schwenkarme für Monitore, Tischpulte (Dokumentenhalter) findet sich im Angebot.

Neben dem Verkauf von Ergo-Möbeln bietet Katrin Habermann eine individuelle Beratung an. Dabei können die Möbel entsprechend der Körpermaße oder des Krankheitsbildes angepasst werden. Die Beratung erfolgt zunächst im Geschäft, später erfolgt eine ergonomische Arbeitsplatzberatung direkt vor Ort, für die man etwa 30- 45 Minuten einplanen sollte. Dabei müssen viele Komponenten wie die richtige Einstellung der Stühle und Tische, die Arbeitsplatz-Beleuchtung sowie die Geräte- und Monitoranordnung beachtet werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Geeignet sind Ergo-Möbel für Patienten mit Verletzungen an der Hüfte, im Rückenbereich sowie an den Bandscheiben. Auch für Personen mit Schäden am Sprung- oder Schultergelenk sowie mit RSI-Syndrom gelingt Dank „ergoretail“ die Wiedereingliederung ins Berufsleben nach Operationen und der anschließenden Reha viel leichter. Eine Zusammenarbeit gibt es auch mit Physiotherapien und Reha-Einrichtungen sowie Arbeitsmedizinern. Bei speziellen Krankheitsbildern kann der Kontakt zu spezialisierten Ärzten hergestellt werden.

Viele Unternehmen setzen bereits präventiv darauf, für ihre Mitarbeiter alte Büromöbel gegen moderne, nach ergonomischen Gesichtspunkten konzipierte Möbel auszutauschen. So sind bereits die Stadtverwaltung Cottbus, die Knappschaft, das Arvato-Callcenter sowie mehrere Ingenieurbüros zufriedene „ergoretail“-Kunden. Auch für den Privatbereich hält Katrin Habermann spezielle Stühle bereit, die darüber hinaus mit verschiedenen Textilien individuell gestaltet werden können.

Um dem Kunden ein bestmögliches Angebot zu bieten, arbeitet Katrin Habermann mit mehreren in- und ausländischen Herstellern zusammen. Durch regelmäßige Schulungen seitens der Hersteller verfügt Katrin Habermann über die notwendigen Kenntnisse, um den Kunden bestmöglich und individuell beraten zu können.

Das Angebot von „ergoretail“ wird regelmäßig erweitert. Mit dem Einsatz einer Rücken-Scan-Maus wird es demnächst möglich sein, den Rücken strahlungsfrei zu vermessen, was bei der Auswahl der richtigen Ergo-Möbel an Bedeutung gewinnen wird.

Zu finden ist „ergoretail“ in der Kolkwitzer Straße 43 in 03046 Cottbus. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Donnerstag von 10:00 Uhr – 18.00 Uhr sowie am Freitag von 10.00 Uhr – 15:00 Uhr. Ausreichend Parkplätze befinden sich in der Nähe.